Tokyo 2020

Tokyo 2020  · 18. November 2019
In Frankreich ermittelt ein Untersuchungsrichter gegen die Bewerbung Tokyos für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in der japanischen Hauptstadt wegen des Verdachts des Stimmenkaufs. Es geht um Zahlungen in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro, die der frühere Chef des Bewerbungskomitees, der langjährige Spitzenfunktionär Takeda Tsunekazu, angeblich für Beratungsleistungen angewiesen haben will. Nun ist bekannt geworden, dass noch viel mehr Geld in dunkle Kanäle versickert ist.

Tokyo 2020  · 14. November 2019
Der Senegal weigert sich, mit Papa Massata Diack einen mutmaßlichen Drahtzieher von Korruption und Dopingvertuschung an die französischen Strafverfolgungsbehörden auszuliefern. Das IOC weigert sich, gegen die unter massivem Korruptionsverdacht stehende japanische Olympiabewerbung für Tokyo 2020 zu ermitteln. Nicht nur erhielt das afrikanische Land vom IOC die Olympischen Jugendspiele 2022 zugesprochen. Jetzt nahm IOC-Präsident Thomas Bach von Senegals Präsident Sall auch noch einen Orden an.

Tokyo 2020  · 15. September 2019
Für Olympische und Paralympische Spiele in Tokyo 2020, die die Probleme und Gefahren des Atomunfalls von Fukushima nicht verschweigen, haben sich die Teilnehmer*innen einer deutsch-japanischen Konferenz ausgesprochen, die am 14. und 15. September 2019 in der Dortmunder „Auslandsgesellschaft.de“ stattfand. „Wer zu den Olympischen und Paralympischen Spielen nach Tokyo und Fukushima fährt, der muss wissen, dass er damit nichts zum Wiederaufbau in Fukushima und in Nordostjapan beiträgt", hieß es.

Tokyo 2020  · 09. August 2019
Seit Jahren werden die Arbeitsbedingungen auf den Olympia-Baustellen für Tôkyô 2020 hart kritisiert. Jetzt ist der vierte Bauarbeiter gestorben.

Tokyo 2020  · 28. Juli 2019
Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokyo 2020 machte eine internationale Gruppe von Olympiagegnern mit einem bisher beispiellosen einwöchigen Protest- und Informations-Veranstaltungs-Marathon auf die dunklen Seiten des Mega-Events aufmerksam. Ihre Argumente gegen Olympische Spiele insgesamt lassen sich auf einen entmutigenden Nenner bringen: Olympia sei "schlecht für Fukushima" und "schlecht für die Demokratie".
Tokyo 2020  · 17. Juli 2019
One year before the opening of the Summer Olympics in Tokyo: Not all people anticipate this event as cheerfully as the organisers in Japan or the Government would appreciate. There was and still is much opposition against the hosting of the Olympic and Paralympic Games 2020 in Tokyo. Opponents call it both as “bad for Fukushima” and “bad for democracy".

Tokyo 2020  · 11. Juli 2019
Trotz eines laufenden Ermittlungsverfahrens in Frankreich wegen des Verdachts der Korruption hat das Japanische Olympische Komitee (JOC) seinen langjährigen Vorsitzenden zu Beginn seiner Vorstandssitzung in Tokyo zum Ehrenmitglied ernannt. Takeda hatte seine ursprünglich geplante neuerliche Kandidatur zum Vorsitzenden wegen der Ermittlungen der französischen Behörden zum sogenannten Black-Tidings-Skandal zurückgezogen. Er hatte zugeben müssen, rund zwei Millionen Euro an einen dubiosen...
Tokyo 2020  · 09. Juli 2019
The Olympics and Paralympic Games in Tôkyô 2020 do not only meet with love in Japan. There is as considerable resistance as well. Many fear that the mega-event proclaimed as "Reconstruction Games" (fukkô gorin 復興五輪) will be misused to make the Fukushima nuclear accident forgotten. Others also criticize major sporting events in the core and justify their rejection from a socio-political and human-rights perspective.

Tokyo 2020  · 10. Juni 2019
Der olympische Fackellauf 2020 versteht sich als Auftakt zu den von der japanischen Regierung und vom Veranstalter sogenannten "Wiederaufbau-Spielen". Der geplante Kurs beginnt in Fukushima und führt zunächst durch weite Teile vormals wegen hoher Radioaktivität evakuierter Gemeinden. Hinweise auf das Atomunglück Fukushima Daiichi meiden die Organisatoren von Tokyo 2020 indessen wie der Teufel das Weihwasser.

Tokyo 2020  · 11. April 2019
Olympiaminister Sakurada hat Premiermiister Abe nach einem erneuten Kommunikations-Desaster sein Rücktrittsgesuch übermittelt. Eine Abgeordneten-Kollegin aus Morioka sei für ihn wichtiger als der Wiederaufbau, sagte Sakurada. Abe nahm an und entschuldigte sich dafür, Sakurada als Minister zuvor ernannt zu haben. Der Weg des Staatsministers ist gepflastert mit verbalen Entgleisungen, die ihn nun selbst für liberaldemokratische Parteifreunde untragbar werden ließen.

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