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"Bundesamt für Strahlenschutz beschönigt Situation in Fukushima"

Kommentar zum Beitrag des Bundesamtes für Strahlenschutz vom 9. März 2020: „Fukushima-Jahrestag im Zeichen der olympischen Ringe: Aufenthalt stellt kein Risiko dar“

Anlässlich des 9. Jahrestages der Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 hat das Bundesamt für Strahlenschutz im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 eine Einschätzung der Strahlenbelastung für Besucher*innen der Spiele in Fukushima abgegeben. Die Experten der Bundesbehörde kommen dabei zu dem Schluss, dass ein kurzzeitiger Aufenthalt in Fukushima bedenkenlos möglich sei, da „internationalen Angaben zufolge die Strahlenbelastung in der Region deutlich gesunken“ sei. Bei einem einwöchigen Aufenthalt in Fukushima-City beispielsweise würde den Besucher in etwa die Strahlenbelastung erwarten, der man sich mit dem Langstreckenflug von Frankfurt nach Tôkyô aussetze.

 

Soweit ist die Stellungnahme des BfS kaum strittig. Auch die besonders atomkritische deutsche Sektion der Organisation „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung“ (IPPNW) stuft das zusätzliche Strahlenrisiko für Besucher Fukushimas, sofern keine besonderen Sensibilitäten oder etwa eine Schwangerschaft vorliegen, „insbesondere für Kurzzeitaufenthalte als gering“ ein. Ich selbst habe als Journalist und Wissenschaftler mittlerweile viele Monate in Fukushima – außerhalb der evakuierten Gebiete – verbracht, um Eindrücke zu sammeln und Interviews mit Menschen vor Ort zu führen.

 

Und trotzdem gibt die Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz Anlass zu heftiger Kritik: „Wer die Gegend heute besucht, muss sich keine Sorgen machen“, so wird die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, in der bundesamtlichen Handreichung zitiert. Die Strahlenbelastung sei inzwischen auf ein unbedenkliches Niveau gesunken. Und eine zusätzliche Strahlenbelastung für den Menschen ergebe sich – „wenn überhaupt“ – nur noch „durch die auf dem Boden abgelagerten, radioaktiven Kontaminationen“.

 

Das ist nicht wahr!

 

Nicht nur gibt es selbst in Fukushima-City, rund 70 Kilometer entfernt vom AKW Fukushima Daiichi, durchaus noch Hotspots, die ein Vielfaches der offiziell bekannt gegebenen Werte betragen können. Entlang der Nationalstraße 6 und vorbei am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ist selbst nach intensiver Dekontamination die Strahlung häufig noch – wen sollte es auch wundern – so erhöht, dass nach gesetzlichen Regelungen neuerlich dekontaminiert werden muss (siehe die Botschaft der Aktivistin Mutô Ruiko auf dieser Website). Und dass  die nach dem Atomunfall 2011 zunächst evakuierten Gemeindegebiete in der Nähe von Fukushima Daiichi auf der Basis einer absurden Grenzwerterhöhung um den Faktor 20 zum größeren Teil bereits – auch unter Ausübung ökonomischen und moralischen Zwangs – für die Wiederbesiedlung freigegeben worden sind, ist ein vom Menschenrechtsbeauftragten der Vereinten Nationen heftig kritisierter Skandal. Überflüssig beinahe zu erwähnen: Kein Wort dazu vom BfS im Olympiajahr.

 

Und in seiner Unbedenklichkeitserklärung selbst für den olympischen Fackellauf in Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi geht das BfS mit keinem Wort auf die durch Greenpeace im vorigen Herbst gefundenen Hotspots am nationalen Fußball-Trainingszentrum J-Village, dem Startpunkt des olympischen Fackellaufes am 26. März, ein. Die Umweltorganisation maß dort statt der laut BfS angeblich doch so unbedenklichen Luftdosen Werte von bis zu schier unfassbaren 70 Mikrosievert pro Stunde. Auch die daraufhin von der Journalistin Oshidori Mako enthüllten, auf Messungen des AKW-Betreibers TEPCO zurückgehenden und zunächst nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Bodenkonzentrationen von mehr als einer Million Becquerel pro Kilo im selben Areal des J-Village im Anschluss an die Greenpeace-Enthüllungen, bleiben im Persilschein des BfS vollkommen außen vor. Kurz vor dem 9. Jahrestag der Katastrophe haben zudem drei über die Jahre hinweg mit eigenen Messungen betraute Bürger in einer Pressekonferenz vor dem Foreign Correspondents’ Club of Japan auf weitere Hotspots entlang der Route für den olympischen Fackellauf aufmerksam gemacht (siehe YouTube-Link).

 

Unerwähnt bleibt zudem die Problematik der von Ochiai Asumi und seinen Kollegen beschriebenen radioaktiven glasartigen Mikropartikel, die durch den Atomunfall freigesetzt wurden und die, wenn sie eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen werden, das Risiko, durch innere Verstrahlung zu erkranken, dramatisch erhöhen. Sie werden mit den üblichen Messmethoden nicht erfasst. Keine Rede auch davon, dass bei den Überprüfungen von Lebensmitteln die ermittelten Werte nicht mitgeteilt werden, wenn sie die Grenzwerte unterschreiten. Völlig ausgeblendet wird so das Risiko einer kumulativen inneren Kontamination.

 

Wie kommt das BfS zu einer derart beschönigenden Darstellung von Lebensbedingungen in Fukushima? Die Antwort gibt das Bundesamt mit den Angaben zur Zusammenarbeit der Behörde mit der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) und dem Wissenschaftlichen Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen atomarer Strahlung (UNSCEASR) selbst. Denn die WHO steht nicht gerade für eine kritische und glaubwürdige Berichterstattung zu den Risiken von Radioaktivität. Sie ist seit 1959 über einen „toxischen Link“ (The Guardian) vertraglich verpflichtet, nichts gegen die Interessen der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) zu unternehmen. Und diese Verpflichtung nimmt sie sichtbar ernst. Was die breite Kritik an den UNSCEAR-Berichten zu Fukushima angeht, so ist diese geradezu vernichtend. Wenn das BfS sich nun dafür rühmt, sogar „entscheidend in die Erstellung von Berichten zu den Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima“ für UNSCEAR eingebunden gewesen zu sein, dann lässt dies tief blicken.

 

Die Erklärung des Bundesamtes für Strahlenschutz zum 9. Jahrestag der Katastrophe fügt sich harmonisch ein in einen verlogenen Wiederaufbau-Diskurs, dem sich auch Olympia mit seinen Wettbewerben in Fukushima und seinem unseligen Fackellauf in unmittelbarer, auch symbolischer Nähe zum Super-Gau zugesellt hat. Viele Menschen in Fukushima, die unter diesem Wiederaufbau-Narrativ zu leiden haben, würden sich von einer derartigen ausländischen Fachinstitution etwas anderes wünschen: Wahrhaftigkeit in der wissenschaftlichen Berichterstattung zuerst. Und nicht zuletzt – Haltung.

 

Quellen:

Bundesamt für Strahlenschutz: „Fukushima-Jahrestag im Zeichen der olympischen Ringe: Aufenthalt stellt kein Risiko dar“:

https://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2020/004.html

 

IPPNW-Information: „Stellungnahme der deutschen IPPNW zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Japan 2020“:

https://www.fukushima-disaster.de/fileadmin/user_upload/pdf/deutsch/IPPNW_Info_Tokyo_DE.pdf

 

United Nations Scientific Commitee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR): „Fukushima 2017 White Paper“

https://www.unscear.org/unscear/en/publications/Fukushima_WP2017.html

 

United Nations Human Rights Office of the High Commissioner:

https://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID =23772&LangID=E

 

Greenpeace: „Eine Kritik am UNSCEAR-Bericht über Gesundheitsfolgen der Atomkatastrophe von Fukushima“ (Autor: Heinz Smital):

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/kritik_an_unscear_2013_report_fukushima.pdf

 

Ochiai, Asumi/Imoto, Junpei/Suetaki, Mizuki et al. (2018): “Uranium dioxides and debris fragments released to the environment with cesium-rich microparticles from the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant”. In: Environmental Science and Technology 52 (5), 2586-2594. https://doi.org/10.1021/acs.est.7b06309

 

Botschaft von Mutô Ruiko:

 https://www.andreas-singler.de/2020/03/08/neun-jahre-nach-dem-atomunfall-von-fukushima-eine-botschaft-von-mutô-ruiko/

 

Homepage von Oshidori Mako und Oshidori Ken:

http://oshidori-makoken.com/?p=4297

 

Pressekonferenz vor dem Foreign Correspondents’ Club of Japan:

„Aoki, Ito and Nakamura: ‚Radioactive Hotspots along Olympic Torch Relay Route’":  https://www.youtube.com/watch?v=LUbWVGnNAlc&t=245s

 

The Guardian, 28. Mai 2009: „Toxic Link: The WHO and the IAEA“:

https://www.theguardian.com/commentisfree/2009/may/28/who-nuclear-power-chernobyl

 

Deutsche Welle:

https://www.dw.com/de/kritik-an-un-krebsstudie-zu-fukushima/a-17537819

 

「連邦放射線防護庁は福島の状況を美化している」

2020年3月9日の連邦放射線防護庁の公表文「オリンピック年における福島原発事故の日―滞在リスクはない」についてのコメント:

 

2011311日に起きた三重災害が9年めを迎え、ドイツ連邦放射線防護庁は2020年のオリンピック・パラリンピックを見据えて福島で競技観戦する訪問者がどの程度放射能被ばくするかについてコメントを発表しました。連邦放射線防護庁の専門家の結論は、福島では短期間の滞在は心配しなくても大丈夫、です。これは、「国際的な見地から被災地域の放射能汚染が顕著に減少している」からだということです。例えば一週間福島市に滞在した場合の被ばく線量は、フランクフルトから東京への飛行と同程度だそうです。

 

ここまでは、放射線防護庁の声明に異議を唱えるつもりはありません。特に核に批判的なIPPNW(核戦争防止国際医師会議)ドイツ支部も、福島を訪れる人が受ける追加被ばくリスクについて、特に放射線感受性の高い人や妊婦でない限り「とりわけ短期滞在であれば非常に低い」としています。私自身はジャーナリストとして、学者として現地の印象を得たり、インタビューをするために、これまで4か月間福島(避難区域以外)に滞在しています。

 

それでも、連邦放射線防護庁の声明文を読んで反論せずにはいられません。「現在被災地を訪れる人々は心配をする必要はありません」とする連邦放射線防護庁の会長であるインゲ・パウリの言葉は役人の手引きメモの棒読みです。放射能汚染はこれまでに心配しなくてもいいレベルに下がった、そして人間が追加被ばくを受けるとしたら、「せいぜい」地表に残っている放射能汚染を通して程度だというのです。

これは真実ではありません!

 

福島第一原発から約70キロ離れた福島市ですらまだまだホットスポットがあって、それは公に発表されている数値よりも数倍高い線量である可能性もあるのです。国道6号線沿いの事故があった原発近くでは、集中的な除染にもかかわらず(当たり前なのですが)法的規定によれば改めて除染しなくてはならないほど放射線量が高い地点が多いといいます(当サイトの武藤類子のメッセージ参照)。原発事故のあとで避難させられた福島第一原発付近の居住地区が、20倍という馬鹿馬鹿しい基準値の引き上げによって大部分(経済的、道徳的な圧力もあって)帰還させられたことは、国連人権委員会の特別報告者も激しく批判したスキャンダルです。連邦放射線防護庁は、オリンピックの年にこれに関しては、言うまでもなく、一切言及していません。

 

放射線防護庁は、声明文の中で福島第一原発付近での聖火リレーさえも心配ないとしていますが、聖火リレーがスタートするナショナルトレーニングセンターJヴィレッジでグリーンピースが昨年秋ホットスポットを見つけたことにも一切触れていません。放射線防護庁が現地の空間線量は心配ないと言っているのに反して、環境保護団体グリーンピースは、一時間で70マイクロシーベルトという全く信じられないほどの高い空間線量を確認しています。また、東電がグリーンピースの測定結果発表の後で同じJヴィレッジの敷地を測定し一キログラム当たり100万ベクレル以上という土壌汚染を確認していたにもかかわらず、当初公に発表していなかったことが、ジャーナリストのおしどりマコのスクープによって明らかになったという事実も、連邦放射線防護庁のお墨付き文の中では無視されています。市民測定所の有志が原発事故から9年になるにあたって開いた外国人記者クラブの会見では、聖火リレーのルート沿いでさらなるホットスポットが見つかったと報告されています(YouTubeリンク参照)。

 

落合朝須美らが指摘しているように原発事故でガラス状の放射性微粒子が飛散し、それを吸引したり食物とともに摂取したりした場合に内部被ばくによって病気になるリスクが劇的に上昇するという問題についても放射線防護庁は言及していません。これら放射性微粒子は通常の測定方法では把握されないものです。食品の放射能検査において検出限界値以下の場合は検出値が公表されていないということにも触れていません。蓄積による内部被ばくのリスクについては完全に見せないようにしています。

 

 連邦放射線防護庁が福島での生活状況をこれほどにまで美化してみせるのはなぜなのでしょうか。防護庁自らが、WHO(世界保健機構)とUNSCEAR(原子放射線の影響に関する国連科学委員会)と連携している、と述べることによって、その答えを明らかにしています。WHOは放射能のリスクについて批判的で信ぴょう性のある報告をしているとは言えません。この組織は1959年以来「有害な絆」(The Guardian)によってIAEA(国際原子力機関)の利益に反することは如何なることもしてはいけないという義務を、見るからに真面目に遂行しているからです。福島に関するUNSCEAR報告書には幅広く批判が出ており、それは致命的なものです。連邦放射線防護庁は「UNSCEARが公表する福島原発事故の影響についての報告書作成にも中心的な役割を果たしている」ことを自慢していますね。これはいいヒントです。

 

 

連邦放射線防護庁の原発事故から9年の声明文は嘘にまみれた復興のディスコースに大人しく同調するもので、福島で競技を開催し、重大事故のすぐ近く、そして象徴的な近さで呪われた聖火リレーを行うオリンピックも同類です。復興の掛け声に苦しんでいる福島の多くの人々が連邦放射線防護庁のような組織に望むものは、科学的な報告において誠実であること、そしてとりわけ、ブレない姿勢ではないでしょうか。

 

翻訳:桂木忍

2020年3月9日付の連邦放射線防護局からのプレスリリース

オリンピック年における福島原発事故の日 滞在リスクはない 連邦放射線防護庁:現地の放射線量は遠距離飛行に相当する

 

福島原発事故から 9 年が経ち、夏のオリンピックを目前にして現地の放射 線医学的な状況に目を向けたいと思います。 連邦放射線防護庁は、国際的な見地から被災地域の放射能汚染が顕著に減 少していることをお知らせします。例えば福島市に一週間滞在することに より受ける放射線被ばくは、フランクフルトから東京への飛行機で受ける 放射線被ばくに値します。 

 

福島市でのオリンピック競技 

 

2011 年 3 月 11 日に地震とそれに伴う津波によって福島で原発事故が発生し ました。9 年が経って 2020 年 7 月 24 日から 8 月 9 日まで日本で夏のオリン ピックが開催されます。野球とソフトボールの一部の試合が福島市で開催 されます。 オリンピック開催に先駆け 2020 年 3 月 26 日に聖火リレーが福島県でス タートします。人間が追加被ばくを受けるとしたら、せいぜい地表に残 っている放射能汚染を通して程度でしょう。

 

現地での滞在に危惧は無用 

 

連邦放射線防護庁会長であるインゲ・パウリニは、「2011 年の福島原発 事故は被災地の住民と環境に明らかな影響を与えましたが、現在被災地訪れる人々は心配をする必要はありません。 放射能による汚染は、被災地に滞在しても心配いらないレベルに下がりま した。これはスポーツ選手のみなさんにも言えることです」と述べてい る。

 

大多数の競技開催地は立ち入り禁止区域から遠い 

 

ほとんどの競技開催地は東京とその近郊で行われ、現在ある立ち入り禁止 区域からは遠く離れています。帰還可能となった福島県内の地域でも健康 被害が起こることはありません。 福島市での放射線量は平均して一時間で 0.1~0.5 マイクロシーベルトで す。比較として、ドイツの平均空間線量は一時間で約 0.1 マイクロシー ベルトです。 

 

住宅も道路も除染された 

 

このようにはっきりと放射能汚染が低下したのは、特に堆積した放射性 物質の放射能の崩壊と除染政策が功を奏したと考えられます。さらに放 射能汚染の大部分が、気象条件に伴い洗い流されたり、地表深くに浸透 したりました。 立ち入り禁止区域以外では住宅も庭も道路も学校も幼稚園も公共の公園 も除染されたとされています。 

 

食物による被ばくはほとんどない 

 

さらに、福島で生産された食物によって追加被ばくを受けるということ も今日ではほとんどありません。 最近の学術的な調査によると、福島県内での汚染した食品によって摂取 される被ばく量は現在では年間で 0.01 ミリシーベルト以下になっていま す。比較として、ドイツでは食物から取り込む自然放射能の摂取は年間平均し て約 0.3 ミリシーベルトです。

...

 

連邦放射線防護庁は WHO と UNSCEAR と連携 

 

WHO による福島の被災地の状況の評価には連邦放射線防護庁の専門家が 数多く協力しました。 さらに、連邦放射線防護庁は UNSCEAR(原子放射線の影響に関する国連 科学委員会)が公表する福島原発事故の影響についての報告書作成にも 中心的な役割を果たしています。

 

翻訳:桂木忍

 

 

https://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2020/004.html

 

Abbildung: Karte von Gemeinden in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi, für die Evakuierungsanordnungen gelten bzw. mittlerweile - für den größeren Teil und auf Basis einer höchstproblematischen 20-Millisievert-Regelung - aufgehoben wurden, Stand März 2020, nach der Aufhebung der Evakuierungsanordnung für Teile Futabas, Okumas und Tomiokas. Die kastenartigen Kartenausschnitte links in der Abbildung stellen Sonderstützpunkte dar, die im Sperrgebiet für die Dekontaminierung und die Vorbereitung zur Freigabe weiterer Gebiete eingerichtet werden; Quelle: Präfektur Fukushima


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Kommentare: 1
  • #1

    Bodo Walkther (Donnerstag, 26 März 2020 11:36)

    Die Verharmlosungsnachrichten vom BfS ist schon unverantwortlich zu nennen. Was verspricht sich das BfS von solchen Veröffentlichungen? Soll das politischer Handlangerdienst der Verharmlosung sein, den sich die ABE-Regierung und der IOC aus anderen Ländern verspricht?
    Gut ist ja, dass inzwischen eine Versc hiebung der Olympiade Tokyo 2020 verschoben wird. Das ist wenigstens eine gute Entscheidung.