Bezirksgericht Chiba: "Staat nicht verantwortlich"

"Die Verantwortung des Staates (für den Atomunfall) wurde erneut zurückgewiesen", "Entschädigungen für einen Teil der Kläger bestätigt" und "Fehlurteil": Mit diesen Bemerkungen (von rechts nach links) informierten die Anwälte der Kläger die Entscheidung des Bezirksgerichts Chiba unmittelbar nach der Urteilsverkündigung im zweiten gleichgerichteten Verfahren (19 Klägerinnen und Kläger). Bereits im ersten Verfahren vor diesem Gericht am 22.9.2017 mit 45 Klägerinnen und Klägern war zwar dem AKW-Betreiber TEPCO die Verantwortung für die Havarie des AKW zugesprochen worden, nicht aber dem Staat. In fünf anderen Verfahren, in denen der Staat Prozessgegner war, wurde eine Verantwortung für die Atomkatastrophe von Fukushima hingegen ausdrücklich bestätigt.

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