Tôkyô Shimbun, 11. März 2018, kündigt "Sayônara Atomkraft" an

 

Unter der Überschrift "Ein Buch über die japanische Anti-Atomkraft-Bewegung - Recherchen bei Demonstrationen und an Orten, an denen AKW gebaut werden sollen" veröffentlichte die Tôkyô  Shimbun am 7. Jahrestag der Dreifachkatastrophe eine Buchvorstellung von "Sayônara Atomkraft". Autor des Beitrags ist der Berlin-Korrespondent der Tôkyô Shimbun, Kakimi Hiroki. In dem Buch werde die Überzeugung vertreten, dass Japan über "eine reiche Protestkultur" verfüge, so heißt es weiter.

 

Neben Recherchen von den Freitagsdemonstrationen vor dem Amtssitz des japanischen Ministerpräsidenten in Tôkyô habe das Augenmerk z.B. jenen Orten gegolten, wo neue AKW derzeit gebaut werden bzw. in Planung befindlich sind, also in  Ôma im Nordosten Honshûs und in Kaminoseki in der japanischen Inlandsee. Ausführlich beschäftigt sich der Autor des Artikels mit den Aussagen des buddhistischen Mönches Nakajima Tetsuen, der in Obama/Präfektur Fukui - wo 15 Atommeiler stehen - den Bau eines AKW zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt vor Jahrzehnten verhindert hat.

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